Die Stadt Fonyod
liegt am Südufer des Balatons eingebettet zwischen Balatonfenyves und Balatonboglar
Von Fonyód aus kann man wohl den schönsten und spektakulärsten Sonnenuntergang am Plattensee beobachten.
Die Geschichte der Stadt Fonyod reicht schon über 900 Jahre zurück.
Der Ort wurde zum ersten Mal 1082 in einer Urkunde des Königs Ladislaus des Heiligen erwähnt.
In der Zeit der Türkenkriege war Fonyód neben vielen anderen Orten ein Kriegsschauplatz und gelangte durch den Burghauptmann Bálint Polonai Magyar zu Ruhm.
Zu dessen Ehren werden noch heute jedes Jahr auf dem Burggelände Festspiele abgehalten.
Der Hafen wurde zum zweitgrößten Hafen am Balaton ausgebaut, die Mole hat heute eine Länge von 462 Metern.
Die Stadt besteht aus drei Ortsteilen: dem Kern Fonyód, dem Quartier Fonyódliget und dem Stadtteil Bélatelep.
Der Wochen Markt ist auch bekannt als "Pullover-Markt". Hier kann man neben Obst, Gemüse und anderen Lebensmitteln auch kunsthandwerkliche Gegenstände und Textilien kaufen. Ein Besuch lohnt sich immer !
Ein Paradies für Angler...Zum angeln bietet das Gebiet rund um Fonyod unzählige Möglichkeiten. Ausnahme ist die Schonzeit von Mitte April bis Mitte Mai. Die Fischerei hat hier eine über 2000 Jahre alte Tradition. Die Fischbestände setzen sich hauptsächlich zusammen aus Aal, Amur, Blei, Güster, Hecht, Karausche, Karpfen, Schleie, Wels und vor allem dem Balaton-Zander, der nur hier vorkommt. Der Zander gilt auch als der "König des Balatons". Insgesamt leben 50 Fischarten im Plattensee, wobei rund15 Arten von Berufs- und Hobbyfischern gefangen werden.
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